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In dem entspannten Ambiente der Blue Lagoon Kreuzfahrten gehen Sie auf eine zauberhafte Reise. Weit weg vom Massentourismus fahren Sie entlang der Mamanuca Inseln zu den ganz exquisiten und weit abgelegenen Yasawa Inseln. Sie verbringen nur wenige Stunden an Bord Ihres Schiffes. Die restliche Zeit ankern wir in einer geschützten Lagune und Sie können die Gegend erkunden, Wassersport treiben, an kulturellen Aktivitäten teilnehmen oder auch einfach mal gar nichts tun.

Sie werden ganz direkt an der sehr alten fidschianischen Kultur teilhaben, wo die Menschen heute noch so leben wie schon seit Hunderten von Jahren. Sie erhalten die Ehre, als Gast in einem traditionellen fidschianischen Dorf an der Yaqona Zeremonie teilzunehmen. Anschließend bewirten wir Sie festlich in der originalen Blue Lagoon, die aus Hollywood Filmen bekannt ist. Nanuya Lai Lai, unsere atemberaubend schöne, unberührte Privatinsel steht ausschließlich für Sie zur Verfügung, ebenso das kristallklare Wasser und die kilometerlangen weißen Sandstrände.

Mit bereits über 50-jährigen Erfahrung im Bereich Kreuzfahrten zu diesen Inseln, einer Flotte von fünf luxuriösen Kreuzfahrtschiffen und sechs einzigartigen Reiserouten, bieten wir Ihnen den Luxus, selbst zu bestimmen wann Sie Ihre Kreuzfahrt antreten, wie lange Sie in dem abgelegenen Paradies verweilen wollen und welche Art Schiff Sie bevorzugen, um zu entspannen.
The Die Geschichte von Blue Lagoon
Dies ist die Geschichte von Blue Lagoon Cruises. Es ist eine ganz besondere Geschichte, denn sie zeigt, wie ein Traum wahr werden kann.

Heute zählt Blue Lagoon zu den außergewöhnlichsten Erfolgsgeschichten der südpazifischen Tourismusindustrie.

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Kreuzfahrt und hoffen, dass Sie dieses ultimative Erlebnis auf den Fidschis genießen werden ... ...eine Blue Lagoon Kreuzfahrt.

Gerrard Harvey GESCHÄFTSFÜHRER


Die Geschichte der Blue Lagoon Cruises ist einfach und einzigartig. Es ist die Geschichte einer Liebe zwischen den Fidschi Inseln und einem Mann, der es gewagt hatte zu träumen und es geschafft hat, eines der zauberhaftesten Kreuzfahrterlebnisse der Welt zu realisieren.
 
Der Anfang  
Blue Lagoon Cruises wurde 1950 von Kapitän Trevor Withers, einem jungen neuseeländischen Börsenmakler mit einer besonderen Leidenschaft für das Meer, gegründet. Withers und sein Freund, Harold Gatty, der berühmte australische Flieger, kamen auf die Fidschis mit der Absicht, Fischfang zu betreiben. Das zu einem Zeitpunkt, als es in der Britischen Kronkolonie noch keinen Tourismus gab. Die meisten Besucher stiegen nur am Nadi Flughafen um, oder es handelte sich um Schiffspassagiere, die zwischen Nordamerika, Neuseeland und Australien unterwegs waren.

Das Team Withers-Gatty gründete eine Zentrale in der Hauptstadt Suva und begann mit zwei kleinen gecharterten Booten potenzielle Thunfischvorkommen anzufahren. Fidschianische Sitte und Tradition jedoch verlangte von ihnen, dass sie zuvor noch den Inseln einen Besuch abstatten, um dem örtlichen Dorfoberhaupt ihre Ehre und ihren Respekt zu erweisen.

In dem malerischen Dorf Yalobi auf der Insel Waya, die zur Yasawa Inselgruppe gehört, stellte Withers fest, dass das Oberhaupt, Tui Waya, und sein Volk weder Englisch noch den sonst üblichen Dialekt seiner Crew sprachen. Die Kommunikationsprobleme wurden beseitigt, als das Dorfoberhaupt sie anwies, zu der nah gelegenen Insel Waya Lailai zu segeln, wo sie Unterstützung von dem jungen Dorfbewohner Epeli Voli als Dolmetscher bekommen sollten. Mit Epeli´s Hilfe wurde Kapitän Withers in vollstem Maße von dem Yasawa Volk für sein Fischereivorhaben unterstützt und es entstand eine tiefe Freundschaft zwischen ihm, dem Oberhaupt und dem Volk der Yasawa Inseln, was später für Blue Lagoon Cruises entscheidend sein sollte.

Nach vier Jahren voller Bemühungen mussten Withers und Gatty schließlich feststellen, dass ihre Hoffnungen, vom Thunfischfang erfolgreich leben zu können, sich nicht erfüllen würden. Jedoch hatten beide Männer sich in die Fidschis verliebt und wollten auf den Inseln bleiben. Gatty entschied sich Fiji Airways zu gründen, der Vorgänger der fidschianischen nationalen Fluggesellschaft Air Pacific. Für Withers sah die Zukunft jedoch nicht ganz so vorherbestimmt aus und er begann davon zu träumen, Besucher auf eine Fahrt durch die idylischen Yasawa Inseln mitzunehmen: ein Traum, aus dem schließlich Blue Lagoon Cruises enstand.

Ein zäher Start, aber eine immerwährende Ikone
 
Withers´ Enthusiasmus für dieses neue Projekt wurde jedoch nur von Wenigen geteilt. Kritiker stellten logischerweise die Frage: "Wo sind die Touristen?" Immer noch überzeugt davon, seinen Traum wahr werden zu lassen, kehrte Withers zu den Yasawa Inseln zurück, um noch einmal die Hilfe des Oberhauptes und seines Volkes zu erbitten. Zu seiner größten Freude wurde seine Kreuzfahrtidee euphorisch begrüßt und man sagte ihm Zusammenarbeit zu.

Während Withers über einen geeigneten Namen für sein Unternehmen nachsinnte, erinnerte er sich an die Originalfassung von "Blue Lagoon", die 1948 auf den Yasawa Inseln gedreht wurde. Er hatte am Set ausgeholfen und sich dort auch mit dem attraktiven englischen Filmstar Jean Simmons angefreundet. Aus diesem Grund erschien ihm der Name "Blue Lagoon" für die idylischen Kreuzfahrten, die er anbieten wollte, bestens geeignet.

Withers kaufte sein erstes Boot von den neuseeländischen Civil Aviation Authorities (Zivile Luftfahrtbehörde) auf den Fidschis. Das Boot wurde auf den Namen Turaga Levu ("Großes Oberhaupt", Withers´ Spitzname auf den Inseln) getauft und wurde unter großer Belustigung in Suva´s Walu-Bucht zu Wasser gelassen.

Das Datum der ersten Fahrt wurde festgelegt und beworben, was jedoch zu einem kompletten Mißerfolg wurde, da es keine Anmeldungen gab. Als die Stunde der Jungfernfahrt immer näher rückte, schien es, dass die Turaga Levu völlig leer auslaufen müsse. Withers, geneigt die Fahrt abzusagen, wollte die Insulaner, die seine Ankunft sehnlichst erwarteten, nicht enttäuschen und lud daher sechs fidschianische Männer aus dem Hafen ein, die ersten Passagiere auf der Turaga Levu zu sein.

Im ersten Monat stach Withers jeden Montag in See, wobei er oft nur Fidschianer zu ihren Yasawa Dörfern fuhr, jedoch keinen einzigen zahlenden Passagier hatte. Das Geld wurde knapp und es waren bereits zehn Tage im zweiten Monat vergangen, bevor Withers seinen ersten Charterauftrag verbuchen konnte: ein amerikanischer Oberst und seine Frau, die sehr deutlich werden machten, dass sie den perfekten Urlaub erwarteten. Das war aber leider nicht der Fall. Withers hatte zuvor die Turaga Levu akribisch untersucht und festgestellt, dass alles absolut in Ordnung war: der einzige Ort, der eine Verbesserung nötig gehabt hatte, war die Toilette an Bord, wo der Toilettensitz einen neuen Anstrich brauchte.

Zur vereinbarten Zeit stach die Turaga Levu in See und schon bald entspannten sich der Oberst und seine Frau auf den Anglersitzen und hofften auf einen Thunfischfang. Später an diesem Morgen wurde jedoch die Ruhe der Fahrt durch einen schmerzverzerrten Schrei gestört. Es stellte sich heraus, dass der Oberst sich gemütlich auf einem gewissen Sitz niedergelassen hatte, der von dem frischen Anstrich noch nicht ganz getrocknet und daher klebrig war. Nach einigen heiklen und schmerzhaften Manövern gelang es schließlich, Mann und Sitz zu trennen. Der an seinem hinteren Körperteil erlittene Schaden war jedoch so heftig, dass die Turaga Levu gezwungen war, wieder Kurs auf den Hafen zu nehmen, damit ein Arzt hinzugezogen werden konnte. Nach seiner Rückkehr konnten Drinks und das Mittagsessen die üble Laune des Oberst wieder beschwichtigen und, nach einer Behandlung über Nacht, entschied er sich die Fahrt fortzusetzen.

Während der kommenden drei Monate meldeten sich nur 27 Passagiere für die Fahrt an. Withers stand kurz vor dem Bankrott und war gezwungen, alles auf eine Karte zu setzen. Nachdem er mit den Pazifik anfliegenden Fluggesellschaften Vereinbarungen für gemeinsame Werbeaktionen in Nordamerika geschlossen hatte, verkaufte er sein Hab und Gut für £7.000 und unternahm einen Kurztrip zu Reiseagenturen in den USA und Kanada. Und das zahlte sich aus. Aus dem kleinen Rinnsal an Besuchern wurde schon bald ein beständiger Strom und Blue Lagoon Cruises stand nun nichts mehr im Weg.

1966 hatte Blue Lagoon Cruises international bereits einen hervorragenden Ruf erlangt und Withers, der zu der Zeit gesundheitlich sehr angeschlagen war, konnte sich auf seine geliebte Insel Waya zurückziehen. Nach langwierigen Verhandlungen verkaufte er sein Unternehmen an Kapitän Claude Millar, einen bekannten neuseeländischer Eigner. Das ist das Ende des ersten Kapitels der Geschichte von Blue Lagoon Cruises.

Dies ist eine kurze Zusammenfassung der Geschichte von Blue Lagoon Cruises. Eine ganz einfache Geschichte von einem Traum, der zur Wirklichkeit wurde und einer Wirklichkeit, die einen Traum wahr werden ließ.


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